Glücksburg · Religion & Faith
Ev.-Luth. Kirchengemeinde Glücksburg
Ev.-Luth. Kirchengemeinde Glücksburg
Ev.-Luth. Kirchengemeinde Glücksburg in Schleswig-Holstein, Trägerin des Ruheforstes Glücksburg.
Die evangelisch-lutherische Auferstehungskirche in Glücksburg, einer Stadt nahe dem Oberzentrum Flensburg in Schleswig-Holstein, ist ein geosteter Backsteinbau, der von 1963 bis 1965 unter der Leitung des Architekten Hermann Rein errichtet wurde. Die Gemeinde feierte bereits seit 1620 in der Schlosskapelle Gottesdienste und wuchs bis 1960 auf 7000 Mitglieder an, wovon auch die Soldaten des Flottenstützpunktes profitierten. Die Kirche wurde am 27. Mai 1965 geweiht und besteht aus drei Abschnitten mit einem trapezförmigen Grundriss. Im östlichen Teil befindet sich der Altarraum, der durch eine seitliche Fensterwand ausgeleuchtet wird, während im westlichen Teil eine geräumige Eingangshalle mit der Kirche verbunden ist. Die Ausstattung, einschließlich Altar, Taufe und Kanzel, ist schlicht gehalten und unterliegt dem Entwurf des Architekten. Über der Empore steht eine Orgel aus dem Jahr 1971 mit 29 Registern auf zwei Manualwerken und Pedal. Der Turm im Nordosten verfügt über vier Glocken und ist durch eine Pergola mit dem Kirchenschiff verbunden. Vor der Kirche stehen drei Stahlglocken aus dem Jahr 1921, die als Ersatz für 1917 eingeforderte Bronzeglocken dienten, und seit 2000 befinden sich neue Bronzeglocken im Turm. Die Kirchengemeinde ist zudem Trägerin des Ruheforstes Glücksburg.
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