Gröditz · Religion & Faith
Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Gröditz
Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Gröditz
Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Gröditz, ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude im sächsischen Landkreis Meißen.
Die Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Gröditz ist in der Kleinstadt Gröditz im Landkreis Meißen ansässig und beheimatet ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude im neuromanischen Stil. Das Bauwerk wurde 1890 bis 1891 errichtet und am 14. Dezember 1891 eröffnet. Der Architekt Theodor Quentin gilt als stilistischer Vertreter der Neogotik. Die Kirche steht auf einem Bruchsteinsockel mit einem Satteldach und einem 29,64 Meter hohen Turm im Osten. Im Inneren befinden sich eine Westempore mit der Orgel, ein Triumphbogen im Chor sowie ein dreiteiliger steinerner Altar mit einer Figurengruppe, die Jesus am Kreuz und eine anbetende Familie darstellt. Die hölzerne Kanzel und der Taufstein stammen aus der Meißner Tischlerei Große und sind eine Stiftung des Kommerzienrates Ludwig Albert Julius Niethammer. Die Orgel wurde 1891 von Bruno Kircheisen geschaffen und 1961 erweitert. Der Kirchliche Friedhof grenzt unmittelbar an das Bauwerk und bietet etwa 700 Grabstellen, davon derzeit rund 180 belegt. Auf dem benachbarten Denkmalsplatz erinnert ein Denkmal an die in beiden Weltkriegen gefallenen Einwohner. Die Kirchgemeinde hat sich seit 1950 mehrfach um Renovierung und Restaurierung des Bauwerks bemüht, zuletzt 2014 im Außenbereich und 2016 bei der Errichtung einer Gemeinschaftsgrabanlage auf dem Friedhof.
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