Gronau (Westf.) · Religion & Faith
Mennonitengemeinde Gronau
Mennonitengemeinde Gronau
Mennonitengemeinde Gronau, eine religiöse Gemeinschaft mit 50 Mitgliedern im Westen Deutschlands.
Die Mennonitengemeinde Gronau wurde am 7. November 1888 gegründet und baute ihre Kirche 1904. Heute steht an derselben Stelle die nach dem Krieg wiederaufgebaute Kirche, deren Gestühl und Orgel die Zerstörung überstanden haben. Die Gemeinde besteht aus 50 Mitgliedern, die überwiegend im Umkreis von 50 km leben, wobei eine kleine Gruppe in Münster ansässig ist. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Konferenz der nordwestdeutschen Mennonitengemeinden gegründet, um eine gemeinsame Pastorenstelle finanzieren zu können, und besteht noch heute. Die Stadt Gronau und die Gemeinde sind stark von der Textilindustrie geprägt, die durch das Ende der van Delden-Werke Anfang der 1980er Jahre erheblich getroffen wurde. Bereits 1922 und nach dem Zweiten Weltkrieg diente Gronau als Durchgangslager und Auffangstelle des MCC für russdeutsche und mennonitische Flüchtlinge. Oft nehmen mehr als die Hälfte der Mitglieder zusammen mit Gästen aus der Ökumene am Gottesdienst teil. Die Gemeinde ist stark im ökumenischen Leben in Gronau engagiert, unter anderem durch Vorträge und Andachten auf dem Gelände der ehemaligen Landesgartenschau sowie die Teilnahme an der Gronauer Bibelwoche und dem Ökumenischen Konvent. Im September 2026 finden ein Lesenachmittag am 7. und ein Gottesdienst am 20. September statt. Nach August macht die Gemeinde Sommerpause.
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