Kassel · Women
Frauen- und Lesbenzentrum Kassel
Autonomes Frauen- und Lesbenzentrum in Kassel, gegründet 1976.
Das Frauen- und Lesbenzentrum Kassel ist ein autonomes Zentrum, das seit 1976 in der Goethestraße 67 (heute Ecke Reginastraße) tätig ist. Die Bewegung begann 1975 bei Studentinnen der Gesamthochschule mit Demonstrationen gegen den Paragraph 218 und dem Slogan „Das Private ist politisch“. Mit der Einweihung im Februar 1976 in den Räumlichkeiten der Pestalozzistraße entstand eine zentrale Einrichtung für Selbsterfahrung, Selbsthilfe und Selbstreflexion über die Situation der Frau in der patriarchalischen Gesellschaft. Das Zentrum initiierte wichtige Projekte wie das Frauenhaus und das Frauenmagazin „Krampfader“. Themen der Arbeit umfassten den Paragraph 218, Sexualität, Lohn für Hausarbeit, Gewalt gegen Frauen sowie die Benachteiligung von Mädchen und Frauen. Im Zentrum wurde eine Atmosphäre geschaffen, in der Frauen sich frei über ihre Probleme austauschen konnten, ohne dass Männer das Wort ergreifen. Die Bewegung setzte sich für das Bewusstmachen und Bekämpfen von Frauenfeindlichkeit ein. 1991 errichteten Frauen aus der autonomen Szene ein feministisches Denkmal auf dem „Goethestern
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