Kitzscher · Religion & Faith
Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde im Leipziger Neuseenland, Büro Kitzscher
Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde im Leipziger Neuseenland, Büro Kitzscher
Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde im Leipziger Neuseenland, Büro Kitzscher
Die Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde im Leipziger Neuseenland, Büro Kitzscher, ist eine historische Gemeinde mit Wurzeln, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen. Der Ort Hainichen, seit 1998 ein Ortsteil von Kitzscher, gehörte einst zur Parochie Magdeborn und wurde 1523 durch den ersten evangelischen Pfarrer Casper Frauendorf reformiert. Die Gemeinde ist seit 1937 mit der Trageser-Mölbiser Kirche vereinigt und bildet heute eine Kirchgemeinschaft mit Steinbach, Lauterbach und seit 1999 auch Beucha. Ihr Kirchengebäude, ursprünglich romanisch und später barock umgebaut, erlitt im April 1945 schwere Beschädigungen durch den Beschuss des Kirchturms, wurde jedoch 1995 wieder eingeweiht. Der Altar ist in der Fassung von 1700 restauriert, und der Raum beherbergt historische Grabsteine der Familie von Zehmen sowie Teile von früherer Gräberanlage. Die Orgel stammt von 1922, während das Geläut 1922 geschenkt und 1983 erneuert wurde. Vor dem Kirchengebäude befindet sich ein früheres Schulgelände, und an der Ostseite liegt der Friedhof der Familie Steiger. Die Gemeinde pflegt zudem eine Gedenkstätte für 28 Soldaten, die am 15. und 16. April 1945 in einer Flakstellung am Ortsrand von Hainichen ums Leben kamen.
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