Landstuhl · Religion & Faith
Evangelische Gemeinde Landstuhl
Evangelische Gemeinde Landstuhl
Die evangelische Stadtkirche ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude im Stadtzentrum von Landstuhl.
Die evangelische Stadtkirche in Landstuhl ist ein schlicht neugotisches Kirchengebäude, das zwischen 1862 und 1863 im Stadtzentrum der rheinland-pfälzischen Stadt errichtet wurde. Das Gebäude wurde im Wesentlichen durch Spenden finanziert, die in ganz Deutschland gesammelt wurden, und trägt den Namen Gustav-Adolf-Kirche. Die evangelische Gemeinde in Landstuhl gilt als eine der ältesten protestantischen Gemeinden in der Pfalz, deren Anfänge bis ins frühe 16. Jahrhundert zurückreichen, als Franz von Sickingen den lutherischen Glauben einführte. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde die Pfarrei jedoch aufgehoben, bis die Gemeinde ab 1857 einen Vikar einstellte und den Wunsch nach einer eigenen Kirche äußerte. Der Grundstein für die heutige Kirche wurde 1862 gelegt und die Einweihung erfolgte 1863. Das Gebäude ist ein Sakralbau des Homburger Architekten Alexander Müller, besteht aus Sandsteinquadern und verfügt über einen 35 Meter hohen Spitzhelmturm mit einer Turmuhr aus dem Jahr 1897. Im Innenraum sind in den Fenstern Symbole der vier Evangelisten sowie Darstellungen von Luther, Calvin, Melanchthon und Franz von Sickingen zu sehen. Ein Schriftzug im Eingangsbereich verweist auf die historische Bedeutung der Kirche als das Gotteshaus der ältesten evangelischen Gemeinde der Pfalz, die 1522 gegründet wurde.
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