Liebenwalde · Religion & Faith
Kirche zu Liebenwalde
Kirche zu Liebenwalde
Die Kirche zu Liebenwalde in Brandenburg, eine historische evangelische Sakralstätte mit Gottesdiensten und Chor.
Die Kirche zu Liebenwalde ist eine bedeutende evangelische Sakralstätte, deren Wurzeln bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen. Nach mehreren Zerstörungen durch Brände, insbesondere 1627, 1686 und 1832, wurde die Kirche 1833 bis 1835 nach einem Entwurf von Bauinspektor Hermann und unter der Korrektur von Karl Friedrich Schinkel neu errichtet. Das Bauwerk gilt als eine der besterhaltenen Leistungen des städtischen Sakralbaus aus der späten Schaffenszeit Schinkels. Besonders hervorzuheben sind die doppelgeschossige Fensterordnung, der getrennt gestellte Turm, die Kanzel, das Taufbecken, der Orgelprospekt sowie zwei kunstgeschmiedete Öfen, von denen noch einer zu besichtigen ist. Der 30 Meter hohe Glockenturm, der ursprünglich getrennt stand, wurde 1875 abgerissen und 1876 neu erbaut, seitdem durch einen Zwischenbau mit dem Kirchenschiff verbunden. Drei Glocken, darunter eine, die den Brand 1832 überlebte, und zwei weitere, die 1957 geweiht wurden, sind der Stolz der Gemeinde. Die Kirchengemeinde bietet sonntägliche Gottesdienste um 10:30 Uhr an, einen Kirchenchor, der montags um 19:00 Uhr probt, sowie Kirchenführungen nach Anmeldung. Offene Kirchen finden in den Sommermonaten statt. Sprechzeiten des Pfarrers sind nach Absprache möglich. Informationen zu Geschichte und Museum können auch im Heimatmuseum Liebenwalde am Marktplatz 20 erhalten werden.
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