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Schweich · Religion & Faith

Freie Wählergruppe in der Stadt Schweich e. V.

Freie Wählergruppe in der Stadt Schweich e. V.

Freie Wählergruppe in der Stadt Schweich e. V. in Schweich, Rheinland-Pfalz. (76 characters)

Die Freie Wählergruppe in der Stadt Schweich e. V. ist eine lokale politische Interessengemeinschaft im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz. Die Gruppe ist im Stadtrat der Stadt Schweich vertreten und gehört zu den Fraktionen, die die politische Ausrichtung der Gemeinde mitbestimmen. Schweich ist eine Stadt an der Mittelmosel und Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Schweich an der Römischen Weinstraße. Die Stadt gliedert sich aus dem Ortsbezirk Issel sowie weiteren Gemeindeteilen wie Schweich, Am Atzertwald, Am Bahnhof Schweich, Am Heilbrunnen, Andresmühle, Auf Mascheid, Auf Schodenpfädchen, Bohnenfeldhof, Forsthaus in der Quint, Haardthof, Haus Mülchen, Hinter der Andresmühle, Kempsmühle, Leinenhof, Loiseleuxmühle, Molitorsmühle, Osterbornhof, Schimmelhof und Thesenmühle. Nachbargemeinden sind Zemmer, Naurath (Eifel), Föhren, Hetzerath, Bekond, Mehring, Longen, Longuich und die Stadt Trier. Historisch wurde Schweich im Jahre 721 als Soiacum urkundlich erwähnt, als fränkische Edeldame Bertrada und ihr Sohn Charibert dem Kloster Prüm einen Hof an der Mosel schenkten. 762 ging der ganze Ort in den Besitz des Klosters über. Auf den Resten der römischen Villa wurde der Niederprümer Hof errichtet, der dem Prümer Kloster als Verwaltungssitz diente. In mittelalterlicher Zeit gab es die Quintburg auf dem Burgberg oberhalb des Kaiserhammerweihers und nicht weit davon entfernt im Distrikt Kastelaun eine Wallburg. Am Wahrzeichen der Stadt, dem Fährturm am Yachts Hafen, war einer der wichtigsten Fährübergänge der Mosel der Straße Trier – Koblenz. Nördlich der Stadt liegt der Bahnhof von Schweich, der 1878 mit der Anbindung an die Bahnstrecke Trier – Wittlich errichtet wurde. In kurtrierischer Zeit gehörte Schweich mit dem Sitz einer Schultheißerei zum Amt Pfalzel. In französischer Zeit wurde Schweich Sitz einer Mairie und Sitz des Kantons Schweich mit den weiteren Mairies Longuich, Hetzerath, Mehring, Sehlem und Trittenheim. Aus der preußischen Bürgermeisterei Schweich und dem späteren Amt Schweich entstand 1968 die Verbandsgemeinde Schweich. Das St. Joseph Hospital (Krankenhaus) in der Klosterstraße wurde 1869 in Betrieb genommen und von den Franziskanerinnen vom hl. Josef geführt. Eine Hauskapelle wurde im Juli 1965 eingeweiht. Seit 1965 erfolgt eine Nutzung als Altenheim. Das Haus wurde zuletzt im Jahre 2016 modernisiert und erweitert. Auf den Wiesen unterhalb der Moselbrücke stand bis 1957 die Ruine eines Kalkofens, der bis 1937 in Betrieb war. Am 7. Juni 1969 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Issel nach Schweich eingemeindet. Die Stadtrechte wurden am 30. Mai 1984 verliehen. Der Trompetenbaum in Schweich neben dem Hisgenhaus war weithin bekannt. Er wurde 1799 gepflanzt und 2012 aus Sicherheitsgründen entfernt. An seiner Stelle entstand eine künstlerische Nachbildung eines Baumes. 2019 wurde am Verkehrskreisel in der Bahnhofstraße ein neuer Trompetenbaum gepflanzt. Die Entwicklung der Einwohnerzahl, bezogen auf das heutige Gebiet der Stadt Schweich, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen. Die Stadt Schweich in der Nähe der Bischofsstadt Trier ist traditionell katholisch geprägt. Die Pfarrkirche St. Martin wurde 1894–96 erbaut. Auch eine evangelische Kirche ist in Schweich vorhanden, in der regelmäßig Gottesdienste und Konfirmationen durchgeführt werden. Seit 1639 ist auch eine jüdische Gemeinde belegt; Relikte sind der jüdische Friedhof und die ehemalige Synagoge. Im Rahmen eines Projektes von Jugendlichen aus dem örtlichen Jugendraum wurde – erfolglos – versucht, noch heute anwesende Juden in Schweich ausfindig zu machen; es konnten immerhin noch Zeitzeugen von damals interviewt werden. Schweich ist Gründungsort und Standort des Mutterhauses der 1867 von Alphonsa Kuborn gegründeten Ordensgemeinschaft der Franziskanerinnen vom hl. Josef. Eine Gedenktafel für Schwester Alphonsa Kuborn befindet sich in der Sommergasse 3 in Schweich. Ende Dezember 2023 waren 59,7 % der Bevölkerung katholisch, 8,9 % evangelisch und 31,4 % konfessionslos oder einer anderen Glaubensgemeinschaft angehörig. Der Anteil der evangelischen und katholischen Kirchenmitglieder an der Gesamtbevölkerung ist seitdem gesunken. Mit Stand März 2026 waren 56,1 % der Bevölkerung katholisch, 8,5 % evangelisch und 35,3 % konfessionslos oder einer anderen Glaubensgemeinschaft angehörig. Der Stadtrat in Schweich besteht aus 24 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Stadtbürgermeister als Vorsitzendem. Vorsitzende der Stadtratsfraktionen sind mit Stand Mai 2024 Jonas Klar (CDU), Johannes Lehnert (FWG) und Achim Schmitt (SPD). Seit der Wahl 2019 hat sich die Zahl der Ratsmitglieder von 22 auf 24 erhöht, da die Stadt in der Wahlperiode 2014–2019 die Einwohnerzahl von 7.500 überschritten hat. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Herr Schilling von 1946 bis 1952 Bürgermeister. Ihm folgte von 1952 bis 1969 Josef Geiben. 1969 übernahm das Amt des Ortsbürgermeisters Kurt Ensch (SPD), der 1974 von Friedrich Zeyen (CDU) abgelöst wurde, der das Amt bis 1983 ausübte. Von 1983 bis 1994 war Josef Rohr (CDU) Stadtbürgermeister, von 1994 bis 1999 Günther Porten (FWG) und von 1999 bis Juni 2009 Vitus Blang (SPD). Bei der Wahl am 7. Juni 2009 erzielte Otmar Rößler (FWG) 38,8 Prozent der Stimmen, Johannes Heinz (CDU) 37,4 Prozent und Achim Schmitt (SPD) 23,9 Prozent. Die Wahlbeteiligung betrug 59,1 Prozent. Bei der Stichwahl am 21. Juni 2009 erhielt Rößler 57,3 Prozent und Heinz 42,7 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 48,8 Prozent. Am 25. Mai 2014 wurde Otmar Rößler (FWG) mit 57,5 Prozent der Stimmen als Stadtbürgermeister wiedergewählt bei einer Wahlbeteiligung von 57,7 Prozent. Im April 2015 trat Stadtbürgermeister Rößler zurück. Bei der Neuwahl am 12. Juli 2015 siegte Lars Rieger (CDU) gegen Achim Schmitt (SPD) mit 65,4 Prozent bei einer Wahlbeteiligung von 38,7 Prozent. Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 wurde Lars Rieger (CDU) bei einer Wahlbeteiligung von 66,3 Prozent mit 76,8 % der Stimmen als einziger Kandidat wiedergewählt. Erneut ohne Gegenkandidaten wiedergewählt.

The community

Language
German
History
Die FWG ist eine Freie Wählergruppe, die im Stadtrat der Stadt Schweich vertreten ist und seit der Wahlperiode 2014–2019 die Einwohnerzahl der Stadt überschritten hat, was zu einer Erhöhung der Ratsmitglieder von 22 auf 24 führte.
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