Kirchenlamitz · Religion & Faith
Pfarrei St. Michael Kirchenlamitz
Pfarrei St. Michael Kirchenlamitz
Römisch-katholische Pfarrei St. Michael in Kirchenlamitz, Oberfranken. (88 characters)
Die Pfarrei St. Michael in Kirchenlamitz ist die römisch-katholische Pfarrkirche im oberfränkischen Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge. Das katholische Leben in der Gemeinde erstand erst wieder ab dem Beginn des 19. Jahrhunderts, nachdem es nach der Kirchenspaltung des 16. Jahrhunderts erloschen war. Die Zahl der Katholiken stieg von fünf im Jahr 1811 bis 1970 auf 972. Bis 1940 nutzten die Gläubigen den Betsaal der Pfarrei im benachbarten Marktleuthen, der später zum heutigen Pfarrheim umgebaut wurde. Der Neubau der Kirche erfolgte nach Genehmigung im Jahr 1951; der Bau begann 1952 und wurde im darauffolgenden Jahr abgeschlossen. Die Konsekration fand am 15. und 16. August 1953 durch Erzbischof Buchberger statt. Umfassende Renovierungs- und Umgestaltungsarbeiten wurden 1973 und 2002 durchgeführt. Die Kirche wurde von Dr. Ing. Richard Dagostin entworfen und ist ein Saalbau mit abgesetztem Chorraum, der nicht geostet, sondern mit dem Chorraum nach Südosten ausgerichtet ist. Zentral in der Ausstattung steht das große Kruzifix von Bildhauer Karl Mauermann, flankiert von Figuren des Erzengels Michael und der Gottesmutter Maria von Karl Bornschlegel junior. Die acht Buntglasfenster stellen Christus und die Sieben Sakramente dar. Die Orgel auf der Westempore ist ein pneumatisches Kegelladeninstrument von Franz Borgias Maerz. Im Turm hängen drei Glocken, die das Te-Deum-Motiv bilden. Die Pfarrei gehört zu einer Pfarreiengemeinschaft mit Marktleuthen und Weißenstadt.
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